Motorradreifen - Druck und Profil

Der richtige Reifendruck und ein ausreichendes Profil sind bei einer Motorradfahrt sicherlich genauso wichtig, wie die Wahl der richtigen Reifen. Der Gesetzgeber schreibt eine Profiltiefe des Reifens von mindestens 1,6 mm vor, darunter darf ein Reifen nicht mehr befahren werden und muss ausgetauscht werden. Erfolgt dies nicht, ist ein Bußgeld fällig, und man bekommt 3 Punkte in sein Verkehrsregister in Flensburg eingetragen. Dies ist absolut keine Schikane, sondern eine durchaus sinnvolle Bestimmung, um die Sicherheit der immer mehr werdenden Motorradfahrer und auch der anderen Verkehrsteilnehmer zu garantieren. Nur mit genug Profiltiefe auf den Reifen hat man ausreichend Halt auf der Straße, und kann bei Regen oder Schmierfilm auf der Fahrbahn mit dem Motorrad nicht so leicht wegrutschen. Das hilft, Unfälle zu vermeiden und Leben zu retten. Ob der Reifen noch eine ausreichende Profiltiefe hat, kann man ganz leicht überprüfen. Alle namhaften Reifenhersteller haben in einigen Profilrillen ihrer Reifen, feine Erhebungen eingearbeitet. Diese heißen TWIs (das bedeutet „tread wear indicator“). Diese TWIs zeigen eine Restprofiltiefe von 1,6 mm an. Somit weiß man immer genau, wann die Reifen abgefahren sind, und es Zeit für einen Austausch wird.

Sparen sollte man hierbei sicherlich nicht, ganz schnell kann man wegen eines abgefahrenen Reifens einen schweren Motorradunfall haben. Der Reifendruck ist vom Gewicht der Maschine und deren Fahreigenschaften abhängig und in den verschiedenen Testreihen der Hersteller genau ausgetestet worden. Es ist absolut wichtig, sich beim Reifendruck an die Vorgaben der Motorrad- oder Reifenhersteller zu halten. Das Fahrverhalten wird dadurch beeinflusst. Das bedeutet, dass dieser für die Fahrsicherheit sehr wichtig ist. Auch die Lebensdauer der Reifen leidet, wenn man mit zu wenig oder zuviel Druck in den Reifen herumfährt. Achten Sie bei den Reifen auf die unterschiedlichen Druckangaben. Wenn ein Motorrad beladen ist, ist der Reifendruck ein anderer als bei einer unbeladenen Maschine. Beide Werte werden von den Herstellern festgelegt. Sollten sich die Angaben wesentlich von einander unterscheiden, fragen Sie zur Sicherheit in einem Fachgeschäft für Motorräder oder Motorradbedarf nach.